Neues aus den Hospizkursen

Fortbildung der Ehrenamtlichen

Am 12. August 2018 fanden sich unsere Ehrenamtlichen zu einem Vortrag von Silke Grein ein.  Das Thema: „Sterbebegleitung bei Menschen mit Demenz“.  Die Heilpraktikerin für Psychotherapie und Diplom-Biologin  betreibt eine Praxis in Pfungstadt.  Ihr Focus liegt auf dem Umfeld von an Demenz Erkrankten.  Angehörigen und  Pflegefachkräften hilft sie dabei,  den besonderen  Herausforderungen mit Ruhe, Gelassenheit und innerer Klarheit zu begegnen. Ihre  Lösungsansätze sind auch in der Sterbebegleitung für Demenzkranke hilfreich. So konnte Silke Grein in der Begegnung mit unseren Sterbebegleiterinnen und -begleitern schnell  Brücken der Verständigung bauen, zumal einige von ihnen in ihrem Ehrenamt und im Kreise ihrer Familien und Freunde entsprechende Erfahrungen gesammelt haben.

Details zum  Angebot der Praxis von Silke Grein: www.silkegrein.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Entsendungsfeier am 1.November 2017

In einem feierlichen Akt erhielten am 1. November 2017 Sabine Hechler, Anne Reinhard, Volkmar Freyer, Maria Lindemann-Posner, Silke Höhne, Dagmar Kluth und Hans-Dietrich Stolz ihr Zertifikat. Die Veranstaltung fand im Haus der Begegnung in Pfungstadt statt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gedicht von Dagmar Kluth, vorgetragen am 1.November 2017 anlässlich der Entsendungsfeier im Haus der Begegnung:

Hospiz

Was ist´s, was steckt hinter diesem Wort
manch einer erschrickt, läuft lieber fort.
Dies zu erfahren, was steht dahinter
geht es doch um unser aller Lebenswinter.

Begleitet zu sein in der dunkelsten Zeit,
dafür ist und fühlt sich nicht jeder bereit.
Doch entscheiden sich Angehörige und Betroffene dafür,
dort öffnet sich für uns eine besondere Tür.

Um wahrzunehmen, ein Stück mitzugehen
zuzuhören und letztendlich zu verstehen,
was es heißt weitergehen, dabei zu bleiben
mit dem vorgefundenen ein Stück mitzutreiben.

Nicht aber ohne die Kraft aufzustehen
mit der Hoffnung auf ein baldig Wiedersehn.
Wie oft dies sein wird steht in den Sternen,
dann liegt es an uns, loslassen zu lernen.

Wir werden gerufen und manchmal gefragt:
„Was wird dann werden, was ist nicht gesagt ?“
Da können Gesten, bedacht gewählte Worte
helfend beistehen beim Hinblick auf die nahende Pforte.

Wird spürbar die „Lähmung“ ist ein wenig gelöst
und nicht jeder dabei an seine Grenzen nur stößt,
ist´s an der Zeit zu fragen, wurd´ richtig gedeutet,
was hat der Betroffene sich selbst und anderen bedeutet?

Im Innern wird bewusst, begrenzt ist jedes Sein,
bleib bei dir selbst, im Glauben ist niemand allein.
Du wirst getragen, überwindest Grenzen, hast plötzlich entdeckt,
nicht die Angst des Geschehenen hat uns erschreckt.

Es ist die Hoffnung über das Gewesene hinaus
jeder findet seinen Platz in Gottes Haus !
Mit diesen Gedanken und Emotionen belegt
trotz aller Hilflosigkeit —- hat´s mich doch bewegt.